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Wie lang darf eine B2B-Nurturing-Sequenz sein?

Kurze Kaufzyklen — etwa Ersatzteile mit bekanntem Bedarf — vertragen knappe Sequenzen: Nutzen, Nachweis, Gesprächsangebot. Lange Investitionsentscheidungen brauchen Raum für Einwände, Referenzen und interne Abstimmungen.

Ein brauchbarer Test: Schreiben Sie zu jeder Stufe eine Frage, die der Empfänger beantworten können soll. Wenn zwei Stufen dieselbe Frage stellen, streichen Sie eine. Wenn eine Stufe keine Frage trägt, ist sie Füllstoff.

Stopp-Regeln sind wichtiger als Länge. Wer dem Vertrieb geantwortet hat, gehört aus der Sequenz. Wer dreimal nicht geöffnet hat, braucht keine vierte Erinnerung im gleichen Ton — eher eine Pause oder einen anderen Einstieg.

In der Praxis sehen wir bei Investitionsgütern oft fünf bis sieben Stufen über sechs bis zwölf Wochen. Bei wiederkehrenden Verbrauchsthemen reichen drei bis vier. Die Zahl ist Nebensache; die Dramaturgie entscheidet.